18.01.2016

Modern und preisverdächtig war es, das 1978 gebaute, von Herbert Dörr entworfene Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in der Günterstalstraße mit seiner Pilzstützenkonstruktion aus Beton. Das Gebäude brachte dem Architekten 1981 sogar eine lobende Erwähnung beim Architekturpreis Beton ein. Was die Bewohner der Wiehre dazu sagten ist mir nicht bekannt. Der ein oder andere wird sich sicherlich an dem schmucklosen Sichtbeton und den ufoählichen Fassadenelementen  gestört haben, die wie ein Fremdkörper in der Villengegend gelandet sind. Ein Bauwerk seiner Zeit, das nicht fehlen darf.

08.01.2016

Eine überdimensionale Hüpfburg? Oder ein Kunstobjekt im öffentlichen Raum? –Weder noch, dahinter verbirgt sich die „Bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle“ (BEA) in der Lörracher Straße. Die winterfesten Zelte mit den leicht gewölbten Dächer sind eine Möglichkeit, um schnell Schlafmöglichkeiten für Flüchtlinge zu schaffen. Im Stadtbild von Freiburg haben sie ihren Platz gefunden.

begibt sich auf einen architektonischen Spaziergang durch Freiburg

Sie fällt auf und das darf sie auch, die neue Universitätsbibliothek. Das großstädtische Gebäude steht Freiburg an dieser Stelle gut. Es ist eine Freude zu sehen, wie sich der Platz vor und neben der Bibliothek mit Leben füllt, die Sitzskulpturen zum Verweilen, Eisessen, Kaffeetrinken und Sonnenbaden einladen und sich die ganze Welt darum herum in ihrer Fassade spiegelt.